| SA. 8. März 14 Pankslam Premiere

wp_pankslam PANKSLAM
Samstag, 8. März 14

Willner Brauererei Berlin Berliner Strasse 80-82

Start: 20.00 h Pankow, Party, Poetry – Der Poetry Slam in der Willner Brauerei! Pankow, der zweitgrößte Bezirk Berlins, litt bisher unter einem großen Mangel: Es gab keinen Poetry Slam. Das ist jetzt vorbei. Ab dem 8.3.2014 findet in der Willner-Brauerei in der Berliner Straße 80-82 der Pankslam statt. Poetinnen und Poeten aus ganz Berlin, ganz Deutschland, irgendwann vielleicht der ganzen Welt kämpfen mit Gedichten, Geschichten, Raps, Improvisationen und allem, was man sonst mit Worten machen kann, um die Gunst des Pankower Publikums! Und hinterher wird gefeiert …
mit

Volker Strübing

Lea Streisand 
Wolf Hogekamp
Malte Roskopf

Max Gebhard

Paul Weigl
Die gestörten Möchtegern Twins
Paul Hofmann

u.a.

|Luxemburg & Kiel

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Am Freitag geht es nach Luxemburg, tolles Line-Up bei einem neuen Slam und
gleich am nächsten Tag nach Kiel.
Dort im hübschen Kiel findet der beste Jazz Poetry Slam des Landes statt.
18 Stunden Zug in zwei Tagen. Sportlich, oder?

|Spree Vom Weizen

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HEUTE!

Jägerklause – Grünbergerstr.1
Start: 21.00 h

★ Spree vom Weizen – die Slam- und Lesebühne ★

| Whiskeyspiele , eloquente Inkompetenzen und Münchengedichte

 Wir können gut verstehen, wenn ihr am Montag lieber im Kämmerchen bei einer heißen Schokolade Quizduell  spielen wollt. Aber das wird nichts. Wir haben die komplette Stammbesatzung plus „ Das Lumpenpack“ ( Max Kennel und Indiana Jonas) plus Nils Früchtenicht an Bord.

Frank Klötgen, Till Reiners, Wolf Hogekamp, Ken Yamamoto und Julian Heun.

|Supergeil: Bastardslam am Valentinstag

kippenberger
Wo sehen wir uns wieder? Es gibt drei Möglichkeiten.

Montag bei Spree vom Weizen mit
Julian, Wolf, Nils, dem Lumpenpack,
Ken, Till und Frank
ODER
Nächsten Freitag ne fette Hiphopsause gemixt mit Spokenword vom Feinsten
bei Word
mit Luk und Fil, Dalibor und Rekordsieger Lars Ruppel!
ODER
zum nächsten Bastard Slam

| FR. 14. FEB. 21 h BASTARD POETRY SLAM c/o RITTER BUTZKE

kleistblume
FR.14.FEBRUAR

BASTARD POETRY SLAM c/o RITTER BUTZKE
Ritterstr.26

Wolf Hogekamp und Julian Heun bitten zum 17. Bastard Slam in der Ritter Butzke. Das ist Lyrik in Lederjacke gegen Geschichten aus der Hood. Zart und erbarmungslos. Immer selbstgeschrieben, immer feste auf die Ohren! Der unehelichste Poetry Slam Berlins.Supergeil!
Für die Februarausgabe haben wir uns so ein schönes Line Up gebastelt. Es ist Valentinstag und wir lassen Blumen regnen und sprechen. Muss sein.

Featured Poet:
Team Das Lumpenpack

mit
Max Kennel (Bamberg)
Indianer Jonas (Bamberg)
Horst Schulte Entrum (Dortmund)
Arne Poeck (Hamburg)
Micha Ebeling (Berlin – LSD)
Robin Isenberg (Berlin – Weddingslam)
Marvin Weinstein ( Berlin – Tubeslam)
Nils Früchtenicht (Kassel)
Hinnerk Köhn (Hildesheim)

MCs: • Julian Heun & Wolf Hogekamp Info
DJ: • Ernesto Linares (Symbiostic/ Bunga & Bunga) •
• Einlass 20.30 Uhr // Beginn 21.15 Uhr •
Eine Kooperation von Bastard Slam und Tullamore D.E.W.

| DO. 30. JA. 19.00 h – U 20 POETRY SLAM – GRIPSTHEATER

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Du gehtst gerne zum Poetry Slam, bist noch keine 21 und denkst, verdammt, ich will auch Texte für die Bühne schreiben.  Gleich anschließend den geschriebenen Text auf einer Bühne vor euphorischen Publikum zu performen?
Komm vorbei:
U20 Poetry Slam Berlin – WORKSHOP! (kostenlos!!!!)

Donnerstag, den 30. Januar 2014

15.00 h GRIPS (Podewil)
Workshop ( kostenlos)
Klosterstraße 68
Teilnehmer unter 21 Jahren können sich unter spokenwordberlin@gmail.com
anmelden.

Donnerstag, den 30. Januar 2014 – 19.00 Uhr
GRIPS (Podewil)l
Klosterstraße 68
U 20 POETRY SLAM
Teilnehmer unter 20 Jahren können sich unter spokenwordberlin@gmail.com anmelden.
MC: Wolf Hogekamp
Slammer welcome

|One Day/Reckoning Text von Julia Engelmann

One Day / Reckoning Text von

Julia Engelmann

Ein Kommentar von Jan-Oliver Lange – Kampf der Künste Hamburg
geschrieben am Mittwoch, 22. Januar 2014

Medien-Hype, Stimmungsumschwung und Poetry Slam-Missverständnisse.

Mitte letzter Woche ist das Video von Julia Engelmann bei Youtube durch die Decke gegangen, der Wirbel hält bis heute an – der wohl größte Hype um ein Poetry Slam Thema aller Zeiten.

Nachdem die erste Welle der Berichterstattung fast durchweg positiv war – der STERN titelte gar „Dieses Video könnte ihr Leben verändern“ – kippte die Stimmung in der zweiten Woche des Hypes zunehmend ins negative. Verschiedene Video-Parodien, die etwa seit Sonntag die Runde machten, waren das erste Anzeichen, aber noch vergleichsweise harmlos. Die Süddeutsche Zeitung unterstellte Julia Engelmann dann Anfang der Woche unter anderem, der Text sei nicht spontan, sondern einstudiert und die Wirkung vorher exakt kalkuliert und dadurch nicht authentisch. Eine ziemliche kuriose Aussage, die von wenig Fachkenntnis zeugt, denn welche Poetry Slam Performance auf höherem Niveau ist nicht einstudiert, welche Wirkung eines Slam-Textes ist nicht irgendwie auch kalkuliert? Von einigen sehr wenigen Freestyles einmal abgesehen. Die ZEIT griff das Thema gestern mit als letztes größeres Medium auf – ganze fünf Tage, nachdem der STERN zum ersten Mal berichtet hatte – und zwar mit einer zynisch-altväterlichen Textanalyse, die den Slamtext allen Ernstes in die Nähe von Baumarktkettenkampagnen und Handywerbespots rückt.

Woher dieser Stimmungsumschwung? Naheliegend ist natürlich die Vermutung, dass mit zunehmender Entwicklung des Hypes irgendwann auch die Erwartungen immer größer wurden. War das Video Anfangs noch eine echte Entdeckung, stellte sich mancher Zuschauer und Redakteur vermutlich ab einem bestimmten Zeitpunkt die Frage, ob der Text wirklich so gut sei, wie sein unglaublicher Erfolg  – eine unfaire Relation, denn was kann ein Text für seinen Erfolg?

Vielleicht ist es aber auch einfach der natürliche Mechanismus eines Medienhypes, dass sich ab einem bestimmten Aufmerksamkeitslevel darum gerissen wird, wer das Thema als erstes entzaubert – was für ein Medium dann umso relevanter sein dürfte, wenn es die erste Welle schlicht verpasst hat. Ein schöner Leserkommentar zum Verriss der ZEIT lautete: „Wenn so viele Leute etwas gut finden, dann muss man einen Kontrapunkt setzen. Als Journalist sowieso. Das ist der Aufmerksamkeitsökonomie geschuldet, daher bietet sich ein Verriss an. Wobei: Zeitpunkt beinahe verpasst, denn das hat gestern schon der Göttler von der Süddeutschen versucht (und ist ebenso gescheitert).“ (TorstenSc)

Möglicherweise verwechselt man in manchen Redaktionen auch immer noch gerne Bühnenliteratur mit Printliteratur. Wer sich auch nur ansatzweise mit Slam Poetry beschäftigt hat, weiß: Anders als ein klassisches Gedicht MUSS ein Poetry Slam Beitrag zugänglich sein. Nicht unbedingt, weil das Publikum weniger intelligent ist, es hat immerhin recht häufig akademischen Hintergrund. Sondern weil sich ein Bühnentext auf Anhieb erschließen muss, man kann eben nicht einfach nochmal eine Zeile nachlesen. Und natürlich ist Poetry Slam Popkultur, nicht Hochkultur. Aber in Ermangelung eines Experten für Slam Poetry wird offensichtlich häufig der Printliteratur-Fachmann aus dem Feuilleton auf den Beitrag losgelassen. Das kann dem Text von Julia in etwa so wenig gerecht werden, wie die Kritik eines Experten für Klassik-Konzerte zu einem Wankelmut-DJ-Set.

Für Julia Engelmann und für die Poetry Slam Szene bleibt zu hoffen, dass sie unbeschadet aus dem Hype wieder rauskommen. Und vielleicht kommt ja ganz zuguterletzt noch eine Phase der Gegenbewegung zur Kritik: „Jetzt aber Schluss mit der Pöbelei gegen Julia Engelmann!“ lautete z.B. der letzte Debattenbeitrag vom Hamburger Abendblatt zu dem Thema. Dem ist als Schlusswort nichts hinzuzufügen.

|FR. 24. JANUAR 14 BASTARDSLAM c/o RITTER BUTZKE

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FR.24.JANUAR

BASTARD POETRY SLAM c/o RITTER BUTZKE
Ritterstr.26

Wolf Hogekamp und Julian Heun bitten zum 16. Bastard Slam in der Ritter Butzke. Das ist Lyrik in Lederjacke gegen Geschichten aus der Hood. Zart und erbarmungslos. Immer selbstgeschrieben, immer feste auf die Ohren! Der unehelichste Poetry Slam Berlins.

• Supergeil!
Für die Januarausgabe haben wir uns ein Candy Line Up gebastelt.
Start in neue Jahr mit Supertoplaune. Is so!.
Darunter ist der frisch gekürte Berliner Meister im Poetry Slam Nick Potter.
und andere herausragende Poeten. Seid dabei!

• POETEN •
• Lars Ruppel
• Andy Strauß
• Nick Potter
• Karsten Lampe
• Insa Kohler
• Noah Klaus
• Jon Lorenzon
• Leonie Warnke

MCs: • Julian Heun & Wolf Hogekamp •
DJ: • Ernesto Linares (Symbiostic/ Bunga & Bunga) •
• Einlass 20.30 Uhr // Beginn 21.15 Uhr •

| Sebastian 23 – Betrunkene Elefanten im Dunkeln

Sebastian 23 – Betrunkene Elefanten im Dunkeln

| MO. 17. März 14 – SPREE VOM WEIZEN

spreewidgetLiebe Homies und Homessen!
Bye Bye zu Heavy Metal und Hirschgeweih

Die Spree vom Weizen verabschiedet sich von der Jägerklause.
Versteht das bitte nicht als nettgemeinten Hinweis.
Versteht es ruhig als ruppigen Befehl. Feiert mit uns.
Alle Residents und krasse Gäste sind an Board, wenn es darum geht, der Jägerklause ein gebührendes BYE BYE zu kredenzen.
SPREE VOM WEIZEN
Jägerklause  [BLN F`hain]
Grünbergerstr.1
Start: 21.00 h

Die Slam und Lesebühne mit
• Frank Klötgen
• Wolf Hogekamp
• Till Reiners
• Julian Heun
• Ken Yamamoto

Gäste:

Felicia Brembeck (München)
Tobias Gralke (Freiburg)
Philipp Herold (Koblenz)

Die Slam-Bühne Spree vom Weizen ist so weit entfernt von einer Lesung wie die Jägerklause von einer Jägerklause.
Hier fließen Whiskey, Lyrik und Libido zusammen zu einer süffig herben Melange, die man sich nicht mehr gerne vom
Brot streichen lässt.
Freut Euch auf 100 % Poetry, Stories und Beats von einem Line-Up, das sich auf allen Weltmeeren sehen lassen kann.

Berlin Gedicht||literarische Versuche||Eloquente Inkompetenz

Eine Kooperation von
Spree Vom Weizen und Tullamore D.E.W.