| Fr. 10.10., 21.30 Uhr, English Theatre, Frankfurt/Man „Poetry Slam Fibel“ (Book Release)

Slam-Fibel_Cover
Fr. 10.10., 21.30 Uhr, English Theatre, Frankfurt/Man
SLAM SHOW
mit Bas Böttcher, Wolf Hogekamp, Volker Surmann, Lars Ruppel,
Dalibor Markovic, Franzika Holzheimer und Theresa Hahl

Bas Böttcher/Wolf Hogekamp (Hrsg.)

DIE POETRY-SLAM-FIBEL:

20 JAHRE WERKSTATT DER SPRACHE

(Buch inkl. Audio-Links)

Broschur, 287 S., 14,90 EUR
ISBN 978-3-944035-38-3 – inkl. 22 Links zu Audio-Tracks (auch als E-Book für 8,99€)
VÖ: 15. Oktober 2014, Auslieferung ab 7.10.2014

 Über das Buch:
86 Texte – 55 Autorinnen und Autoren, darunter 17 Deutschsprachige Poetry-Slam-Champions – 20 Jahre Poetry Slam in Deutschland – 1 Sprache
Zum zwanzigsten Jubiläum der deutschsprachigen Poetry-Slam-Bewegung stellt diese Textsammlung die Sprache selbst in den Mittelpunkt – das Handwerkszeug aller Poetinnen und Poeten, das in vielen Texten gespiegelt, betrachtet, lustvoll hinterfragt oder spielerisch erweitert wird.

Bei allem Unterhaltungsfaktor bietet die Poetry-Slam-Fibel eine Bühne für die Sprache zwischen Sinnhaftigkeit, Rhythmus und Musikalität: Sprache als lyrisches Präzisionswerkzeug, als abschreckendes Beispiel, als klangvolle Schallwelle, als sterbens­kranker Patient, als Lustobjekt, als Rhythmusmaschine, als Crash-Test-Dummy. Sprache als Spielzeug und Sprache als Waffe.

Mit einem Vorwort von Stephan Porombka (Professor für Texttheorie und Textgestaltung an der Universität der Künste in Berlin, ehemaliger Poetry-Slammer)

»Der Poetry Slam ist nie eine gemütliche Schreibschule gewesen. Slammer konnten nie ihre Schreibblockaden mit bemühten Selbstreflexionen intellektualisieren. Der Slam kennt keine Dozenten, die vorführen, wie man für den Elfenbeinturm oder den Bahnhofsbuchhandel produziert. Slammer kennen keine wöchentlichen Schreibwerkstätten, in denen sie Creditpoints für ihren Abschluss verdienen. Der Slam ist, was die Amerikaner »the school of hard knocks« nennen. Die Schule der harten Schläge. Das Klassentreffen auf dem Bordstein.
Während sich in den letzten zwei Jahrzehnten in den feinen Etablissements der Literatur alles bis zur Langeweile wiederholt hat, wurde das literarische Schreiben und Sprechen aus dieser Schule der harten Schläge mit völlig neuen Impulsen versorgt. Dass die Literatur heute wieder Frische hat und fasziniert; dass sie als großartiger Event wiederentdeckt worden ist; dass die Säle gefüllt sind, wenn Autoren kommen und lesen und sprechen und mit dem Publikum spielen; dass man zu Lesungen geht, weil man etwas Starkes erleben will – das alles geht auf den Poetry Slam zurück.«
(aus dem Vorwort von Stephan Porombka)

Über die Herausgeber:

 

Bas Böttcher & Wolf Hogekamp sind Mitbegründer der Poetry-Slam-Bewegung in Deutschland.

Bas Böttcher war 1997 erster Deutschsprachiger Poetry-Slam-Meister und hat zahlreiche Bücher publiziert. Zuletzt »Vorübergehende Schönheit« (Verlag Voland & Quist: 2012). Seit über 10 Jahren arbeitet er hinter den Kulissen der Poetry-Slam-Szene. Neben Tourneen (zum Teil für das Goethe-Institut) durch Kanada, USA, Großbritannien, Frankreich, die Schweiz, Italien und Südamerika entwickelte er neue Medien- und Bühnenformate für Lyrik. 2012 lehrte er als Gastdozent für Sprache und Inszenierung am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

Wolf Hogekamp lebt als Poet in Berlin-Kreuzberg. 1994 brachte er das Veranstaltungsformat Poetry Slam nach Berlin und moderiert bis heute einen der populärsten Slams in der Hauptstadt: den »Bastard Slam«. 2001 schuf er gemeinsam mit Bas Böttcher das »Poetry-Clip«-Videoformat. Er ist Teil des Elek­tro-Poesie-Projekts »Broca Areal«, Mitbegründer der Berliner Slam- und Lesebühne »Spree vom Weizen« und Organisator des Berliner U20-Poetry-Slam-Projektes am Grips-Theater.

 Alle beteiligten Autorinnen und Autoren:
Alex Burkhard, Andy Strauß, Bas Böttcher, Björn Högsdal, Bodo Wartke, Claudia Tothfalussy, Dalibor Markovic, Fabian Navarro, Felix Römer, Florian Cieslik, Frank Klötgen, Franziska Holzheimer, Gauner, Harry Kienzler, Helge Thun, Ilka Haederle, Jakob Nacken, Jan »Yaneq« Kage, Jaromir Konecny, Julian Heun, Julius Fischer, Jürg Halter, Lars Ruppel, Maik Martschinkowsky, Malte Rosskopf, Marc-Uwe Kling, Markus Köhle, Micha Ebeling, Noah Klaus, Nora Gomringer, Patrick Salmen, Paul Weigl, Pauline Füg, Philipp Herold, Philipp Scharri, Pierre Jarawan, René Sydow, Samuel Kramer, Sebastian Krämer, Sebastian 23, Simon Libsig, Sophie Passmann, Sulaiman Masomi, Suzanne Zahnd, Svenja Gräfen, Temye Tesfu, Theresa Hahl, Till Reiners, Timo Brunke, Tobias Gralke, Toby Hoffmann, Volker Strübing, Volker Surmann, Wolf Hogekamp, Xóchil A. Schütz

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